Die kleinen Bewohner am Wasserloch
Zwischen Steinen, Totholz und den flachen Uferzonen meines Naturteichs haben sich jedes Jahr zahlreiche Frösche angesiedelt.
Für viele Besucher sind sie nur gelegentliche Gäste, für mich gehören sie längst fest zum Garten.
An warmen Tagen sitzen sie auf sonnengewärmten Steinen, verstecken sich zwischen Wurzeln und Holzstücken oder beobachten das Geschehen vom sicheren Ufer aus.
Mit etwas Geduld lassen sie sich aus nächster Nähe fotografieren und zeigen dabei ihre ganze Schönheit.
Der Naturteich ist weit mehr als nur ein dekoratives Element. Er bietet Trinkmöglichkeiten, Schutz und Lebensraum für viele Tiere.
Neben Fröschen finden sich hier regelmäßig Libellen, Wasserkäfer, Vögel und zahlreiche andere nützliche Gartenbewohner ein.
Besonders freut mich, dass sich die Frösche jedes Jahr erfolgreich vermehren. Immer wieder lassen sich kleine Jungfrösche entdecken, die den Weg vom Wasser in den Garten finden.
Sie helfen ganz nebenbei bei der natürlichen Regulierung von Schnecken und anderen Kleintieren und sind ein wichtiger Bestandteil eines lebendigen Naturgartens.
Die Kombination aus Wasser, flachen Uferbereichen, Steinen, Totholz und dichter Bepflanzung schafft genau die Strukturen, die Amphibien benötigen. Ohne großen technischen Aufwand entsteht so ein kleines Stück Natur direkt vor der Haustür.
Jeder Frosch, der sich hier niederlässt, zeigt mir aufs Neue:
Ein naturnaher Garten ist nicht nur schön anzusehen – er wird auch angenommen.
„Man baut keinen Teich für Frösche. Man schafft Lebensräume – und irgendwann kommen die Frösche ganz von allein.“







